Rückblick Fiutscher

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«Ich möchte meinen Berufsstolz weitergeben.» 

Letztes Wochenende fand in Chur die Bünder Berufsausstellung «Fiutscher» statt. Mit dabei war auch die kleinste SPV-Sektion – die Sektion Graubünden. Ein Team um Rico Caflisch, Inhaber der Rico Caflisch Plattenbeläge aus Trin, präsentierte die Berufe einem interessierten Publikum. 

Rico Caflisch zieht im Interview Fazit und erklärt seine Motivation, an der Berufsausstellung teilzunehmen. 

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Berufsausstellung Fiutscher

Die Berufsausstellung «Fiutscher» ist vorbei, was ist dein Fazit? 
Ich ziehe ein sehr positives Fazit, immer wieder besuchten uns Schulkinder und Eltern am Stand und bastelten ihr eigenes Bild aus Platten. Dabei durften die Leute auch Platten zuschneiden und kleben. Das ist wichtig, so kommen die Besucherinnen und Besucher auf natürliche Art und Weise mit unserem Material in Berührung. Mir ist aber aufgefallen, dass weniger Leute vor Ort waren als noch vor zwei Jahren. Dies ist einerseits sicher der Pandemie und vielleicht auch dem schönen Wetter am Wochenende zuzuschreiben. 

Die Sektion Graubünden ist seit mehreren Jahren mit dabei. Was ist die Motivation? 
Ich habe einen grossen Berufsstolz, den ich gerne weitergeben möchte. Ja, unsere Branche hat Nachwuchsprobleme, und um diese zu lösen, möchte auch ich meinen Beitrag leisten. Ich will unseren Beruf den Jugendlichen schmackhaft machen, dessen Vielfalt aufzeigen und auch die Karriere- und Verdienstmöglichkeiten präsentieren. Wir sind rund fünf Leute, die den Auftritt gemeinsam organisieren. Leider immer dieselben, hier würde ich mir noch mehr Einsatzwillen aus der Region für den Beruf wünschen. 

Was sind häufige Fragen, die euch an der Messe gestellt werden? 
Die Jugendlichen stellen Fragen rund um die Dauer der Lehre und deren Inhalte, die Eltern interessieren sich vor allem für die Weiterbildungsmöglichkeiten. 

Rückblickend: Lohnt es sich teilzunehmen? 
Es lohnt sich definitiv. Ich will mich für unseren Nachwuchs einsetzen und aufzeigen, was unser Beruf beinhaltet, dass er vielseitig und individuell ist. Das geht am besten mit einem persönlichen Gespräch. Deshalb der Tipp für alle, die auch an einer Messe teilnehmen: Es kommt besonders gut an, wenn die Jugendlichen etwas mit den Händen kreieren können und die Eltern somit Zeit für ein Gespräch haben. 

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