Mit Instagram zu neuen Aufträgen und Anfragen für Lehrstellen.

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Die Bernhard Baumanagement & Immobilien GmbH in Gwatt bei Thun setzt Instagram für PR und Nachwuchswerbung ein und dies mit grossem Erfolg. Was einen guten Auftritt auf Social Media ausmacht und wie aufwändig ein gut gepflegtes Profil ist, erklärt Gründer und Partner, Tom Bernhard.

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Marc Bernhard (links) und Tom Bernhard (rechts)

Über 7‘000 Follower auf Instagram, wie habt ihr dies geschafft?
Tom Bernhard: Wir haben uns zuerst selber gewundert. Dann haben wir festgestellt, dass auf unserem Facebook-Profil nichts mehr läuft, weil die Jungen alle auf Instagram gewechselt haben. Dennoch – bis wir die ersten paar Hundert Follower auf Instagram hatten, war es eher harzig und es waren auch vorwiegend Personen aus dem Bekanntenkreis. Ab 1’000 Followern ging es dann so richtig ab. Jetzt wussten wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die richtigen Beiträge posten und gute Hashtags setzen.

Im Vergleich sind die 572 Abonnements auf Facebook bescheiden. Was läuft hier anders?
Wie gesagt haben sich viele Junge von Facebook verabschiedet, so dass diese Plattform für uns nicht mehr besonders interessant ist.

Gehört ihr denn zur Instagram-Generation?
Wir sind ein junges Team. Der Umgang mit Social Media ist uns allen geläufig. Intern kommunizieren wir praktisch ausschliesslich über WhatsApp. Indem wir gezielt junge Menschen ansprechen, investieren wir in die Zukunft – auch diese werden sich eines Tages mit Wohnen und Bauen befassen.

Worauf achtet ihr bei eurem Social-Media-Auftritt besonders?
Es geht immer um unsere Arbeit. Fotos zeigen die Atmosphäre von Räumen, vermitteln Stimmungen, machen neugierig. Videos wirken sehr authentisch, auch wenn sie nur kurze Szenen enthalten.

Ihr zeigt auch oftmals die Leute hinter der Arbeit, warum?
Das Team steht für unsere Arbeit. Indem wir die Mitarbeitenden zeigen, erhalten die Arbeiten ein Gesicht.

Wie geht ihr bei der Content-Planung vor?
Wir orientieren uns vor allem an der Statistik: Was wird wann am meisten beachtet. Wir wissen zum Beispiel, dass an den Wochenenden viel Betrieb ist und wir sehen auch, welche Storys am meisten beachtet werden.

Wer betreut den Account?
Das bin vorläufig ich, ich werde die Aufgabe aber bald im Team weitergeben.

Welche Zielgruppen sprecht ihr speziell an?
Alle, die mit der Baubranche zu tun haben. Das Spektrum ist sehr breit und offen. Je nach Beitrag setzen wir die entsprechenden Hashtags.

Welche Posts kommen besonders gut an?
Alle, die auf irgendeine Weise speziell oder auch individuell, ästhetisch oder stylisch sind. Auf jeden Fall nicht 08.15 und trotzdem darf auch einmal eine Arbeit mit weissen 30x60er-Platten gezeigt werden. Vorher-Nachher-Bilder von Umbauten finden grossen Anklang. Der Aufwand dafür darf allerdings nicht unterschätzt werden. Wir müssen mit der Kundschaft reden, ihre Einwilligung einholen, das Objekt in guter Qualität fotografieren.

Welche Reaktionen und Rückmeldungen erhaltet ihr für eure Posts?
Unter anderem Anfragen für eine Lehrstelle und mittlerweile entstanden auch schon mehrere Aufträge. Wir sind überzeugt, dass in ein paar Jahren viel mehr Geschäftsbeziehungen über Instagram laufen werden. Eine aktuelle Webseite wird immer noch wichtig sein, aber ein grosser Teil der Kommunikation verlagert sich auf Social-Media-Plattformen wie Instagram.

Wie hat euch Social Media während der Corona-Krise unterstützt?
Dank Social Media konnten wir die Leute erreichen und mit ihnen in Kontakt bleiben. Wir konnten ihnen Fotos von Objekten oder Mustern zeigen. Und es sind wertvolle und schnelle Informations-Plattformen, darüber hinaus liefern sie uns laufend Tipps, wie wir uns verbessern können.

Welche Tipps gebt ihr Unternehmen, die neu bei Instagram sind?
Hashtags sind das A und O. Sie stellen Zusammenhänge her und generieren neue Follower. Bilder zeigen am besten, was wir machen und vermitteln Stimmungen. Bilder, die eine hohe Beachtung finden, als Erinnerung nochmal teilen. Und dranbleiben – es braucht einen bis zwei Beiträge pro Woche und auch bisschen Fantasie. Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich.

https://www.instagram.com/bernhard.gmbh/

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