QV mit Schutzkonzept

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Am 10. Mai 2021 beginnen die Qualifikationsverfahren der Plattenleger/innen EFZ und der Plattenlegerpraktiker/innen EBA in Dagmersellen. Die Abschlussehrung ist für den 9. Juli 2021 geplant. Was heisst das in Bezug auf die Sicherheits- und Schutzmassnahmen? Thomas Vogel, SPV Sicherheitsfachmann Branchenlösung 55, gibt Auskunft. 

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QV Schutzkonzept

Wie werden die Qualifikationsverfahren dieses Jahr durchgeführt? 
Thomas Vogel: Im Gegensatz zum letzten Jahr finden die Berufskundeprüfungen schriftlich und mündlich statt, die praktischen Arbeiten müssen im gewohnten zeitlichen Rahmen absolviert werden. 

Welche Massnahmen braucht es im Bildungspark für die Durchführung? 
Für die praktischen Arbeiten richten wir zusätzliche Schneid- und Fräsplätze vor der Lehrhalle ein, so dass die Abstände immer eingehalten werden können. Bei Prüfungsende reinigen wir die Maschinen und die Arbeitsplätze. Für die Berufskunde verteilen wir die Kandidaten auf zusätzliche Schulungsräume, damit auch hier die Mindestabstände garantiert sind. Die Kandidaten machen beim Eintreffen im Bildungspark einen Schnelltest. Diesen führen wir in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Testlabor durch. So fliessen die Zahlen in die Statistik des Bundes ein und wir können die Tests über die Krankenkassen abrechnen. Mittlerweile selbstverständlich sind bei uns die morgendlichen Gesundheitschecks mit Fiebermessen. 

Wie können sich die Kandidaten vorbereiten? 
Wir empfehlen ihnen, in den Apotheken Gratistests zu besorgen und diese regelmässig anzuwenden, damit mögliche Corona-Erkrankungen schon vor der Anreise erkannt werden. Weiterhin sollen sie prüfen, welche Masken sie am besten vertragen – individuelle Stoffmasken oder die Standardhygienemasken. Ebenfalls empfiehlt es sich, zuhause in der «Vollmontur» zu üben, das heisst mit Maske, Schutzbrille und Gehörschutz. Mit etwas Übung und Technik kann man das Beschlagen der Brille beim Ausatmen deutlich reduzieren. 

Und während der Prüfung? 
Eigentlich kennen die Kandidaten die Situation von den überbetrieblichen Kursen. Es lohnt sich, die Maske so anzupassen, dass sie bequem zu tragen ist. Zwischendurch macht es Sinn, draussen ein paarmal tief durchzuatmen und auch genügend zu trinken. Am besten ist es wohl, wenn man sich nicht über die Maske aufregt, sondern sie einfach trägt – so wie es in anderen Berufsgattungen, zum Beispiel in der Krankenpflege, gang und gäbe ist.  

Was heisst das für die Experten? 
Wir würden es sehr begrüssen, wenn sie sich selbständig zuhause testen, da sie zum Teil nur für stundenweise Einsätze ins Bildungszentrum kommen. Auch für sie ist die Situation eine Herausforderung: Beim Bewerten lässt es sich manchmal kaum verhindern, dass man den Mindestabstand unterschreitet. Aber mit den Tests, der Maske und den weiteren Hygienemassnahmen können sicher alle mit gutem Gewissen arbeiten. 

Wie steht es mit der Besichtigung der Prüfungsarbeiten und der Diplomübergabe? 
Für den Besuch nach Abschluss der praktischen Arbeiten und die Besichtigung der Prüfungsarbeiten wird es eine Personen-Regel pro Kandidaten geben. Die betroffenen Lernenden Plattenleger/innen sowie deren Betriebe werden direkt per Mail informiert. Eine persönliche Übergabe der Diplome ist für den 9. Juli geplant, jedoch wird stets die Situation abgewogen. Das Ziel ist, in diesem Jahr den Absolventen eine Abschlussehrung zu ermöglichen.  

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