Umziehen in der Corona-Zeit

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Die Corona-Krise kann auch für ausserordentliche Arbeiten genutzt werden. Brusa Rivestimenti SA ist soeben von Locarno nach Ascona umgezogen, während die Ausstellungen und Baustellen im Tessin geschlossen waren und infolgedessen die ganze Arbeit ruhte.

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Geschäftsführer Marco Brusa berichtet über die Aktion und deren erste Folgen.

Konntet ihr den Lockdown für den Umzug nutzen?
Zum Glück hatten wir etwa 90 Prozent der Umzugsarbeiten in den Monaten vor Beginn der Corona-Krise erledigt. So konnten wir während der Betriebsschliessung noch verschiedene Arbeiten erledigen, die wir zurückgestellt hatten, wie zum Beispiel das Einräumen des Magazins oder die Installation der PC, Drucker, Bildschirme etc. Wegen den Abstands- und Hygienevorschriften konnte ich aber die Mitarbeiter nicht dafür einsetzen, und für die Ausstattung und das Einrichten des Showrooms mussten wir die Wiedereröffnung der Betriebe abwarten. Dieser aufgezwungene Unterbruch hat uns etwas gebremst, aber nicht komplett aufgehalten.

Am neuen Standort an der Via Prati della Noce 15A habt ihr den Showroom neu eingerichtet. Konntet ihr bereits Kunden empfangen?
Wir mussten den 11. Mai abwarten, bis wir am neuen Ort öffnen durften. Das erforderte viel Geduld, nachdem wir fast ein Jahr lang darauf hingearbeitet hatten, die neuen Geschäftsräume in Betrieb zu nehmen. Aber jetzt kehren wir endlich zurück zur Normalität und wir können unseren Kunden wieder alle Dienstleistungen anbieten.

Wie stellt ihr sicher, dass die Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden?
Wir haben entschieden, dass wir Kunden nur auf Voranmeldung empfangen. So können wir grössere Ansammlungen in den Ausstellungsräumen verhindern. Weiter haben wir beim Eingang einen Posten eingerichtet, bei dem man sich Hände desinfizieren kann. Unsere Verkaufsberaterin trägt eine Schutzmaske. Auch versuchen wir alles zu reinigen und zu desinfizieren, womit die Kunden in Kontakt gekommen sind – in unserer Branche möchten sie natürlich die Oberflächen berühren, die sie interessieren.

Wie reagieren die Kunden darauf?
Die Kunden, die wir letzte Woche empfangen durften, sind sich der Situation sehr bewusst und sie tragen von sich aus eine Schutzmaske, um jegliche Infektion zu vermeiden. Ich glaube, dass die Bevölkerung die Situation sehr wohl kennt und sich der Risiken eines unangemessenen Verhaltens bewusst ist. Ein weiterer Lockdown wäre mit dem Risiko noch grösserer wirtschaftlicher Folgen verbunden, als wir sie jetzt erlebt haben und unsere Gesellschaft könnte eine zweite Welle nur schwer verkraften.

 

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